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Warum der B2B-Marktplatz der Regiothek einen neuen Markt erschließt

Regionale Lebensmittel werden nachgefragt und doch finden viele dieser Produkte keinen Weg in Gastronomie, Kantinen oder Hofläden. Nicht aus fehlendem Interesse, sondern weil die passenden Strukturen gefehlt haben. Der B2B-Marktplatz der Regiothek setzt genau dort an.

Warum der B2B-Marktplatz der Regiothek einen neuen Markt erschließt

Ein Markt, der lange keiner war

Viele regionale Erzeuger produzieren bewusst in kleinen Mengen, saisonal und mit großer Vielfalt. Gleichzeitig gibt es viele kleinere und mittlere Abnehmer, die genau solche Produkte einsetzen möchten. Zwischen beiden Seiten steht jedoch ein System, das auf andere Voraussetzungen ausgelegt ist. Große Volumina, standardisierte Sortimente und starre Margenlogiken.

Das Ergebnis ist kein funktionierender Markt, sondern eine Lücke. Handelsbeziehungen kamen nur vereinzelt zustande. Aufwendig, instabil und kaum alltagstauglich.

Dieser Markt war nicht zu klein, sondern falsch organisiert.



Warum “besser machen” hier nicht gereicht hätte

Der B2B-Marktplatz der Regiothek ist nicht nur entstanden, um bestehende Beschaffung effizienter zu machen. Sondern um Handel dort möglich zu machen, wo er zuvor praktisch nicht stattgefunden hat.

Als wir in der Zusammenarbeit mit Küchen gemerkt haben, wie kompliziert die Bestellung regionaler Lebensmittel im Alltag ist, wurde uns klar, dass es dafür andere Strukturen braucht.

Das bedeutet auch, dass nicht alles wie gewohnt funktioniert. Es entsteht ein neues System mit anderen Werten, anderen Prozessen und anderen Logiken: Nicht jedes Produkt ist immer verfügbar, sondern nur das, was die Betriebe gerade anbieten. Echte Saisonalität eben. Für Einkäufer gibt es feste Liefertage statt frei wählbarer Zeitfenster. Sortimente unterscheiden sich von Region zu Region.

Was auf den ersten Blick ungewohnt wirkt, ist in Wirklichkeit die Voraussetzung dafür, regionale Vielfalt überhaupt alltagstauglich zu machen.



Warum große Strukturen hier nicht greifen

Für den klassischen Großhandel ist dieser Markt schwer zugänglich. Kleine Mengen, hohe Vielfalt, regionale Unterschiede und vergleichsweise niedrige Margen machen ihn wirtschaftlich unattraktiv. Dass dieser Markt lange unerschlossen blieb, ist deshalb kein Versäumnis, sondern eine Folge bestehender Logiken.

Der Regiothek-B2B-Marktplatz funktioniert gerade deshalb, weil er andere Annahmen akzeptiert. Kleinere Volumina und regionale Besonderheiten gehören dazu. Der dadurch entstehende Koordinationsaufwand wird nicht ignoriert, sondern durch klare Strukturen und die digitale Plattform aufgefangen.



Lernen im Betrieb statt Planung am Reißbrett

Mit jeder Lieferung, jedem neuen Betrieb und jeder Region entsteht Erfahrung. Was heute noch einfach gelöst ist, wird Schritt für Schritt stabiler. Logistik wird planbarer, Abläufe klarer, Sortimente wachsen dort, wo Nachfrage entsteht.

Der Marktplatz ist kein fertiges System, das ausgerollt wird. Er ist ein lernendes System, das sich aus der Praxis entwickelt. Gemeinsam mit Erzeugern, Abnehmern und regionalen Partnern.



Ein Markt, der gerade entsteht

Der Regiothek-B2B-Marktplatz ersetzt keinen bestehenden Markt. Er erschließt einen neuen. Einen Markt, der zwischen zwischen Direktvermarktung und Großhandel liegt. Zu klein, zu vielfältig und zu regional für bestehende Strukturen.

Dass dieser Markt heute entsteht, liegt nicht an Perfektion. Sondern daran, dass viele Partner bereit waren, mit realistischen Lösungen zu starten und sie gemeinsam weiterzuentwickeln.

Wer hier ein Vollsortiment sucht, wird hier nicht glücklich. Wer regionale Vielfalt im Alltag möglich machen will, schon.